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Sonntag, 1. Oktober 2023

AI.SUMMIT 2023 in Hamburg: KI-Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft

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Hamburg (ots) –

Am 29. Juni war die Hansestadt für einen Tag der Treffpunkt für Künstliche Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI) in Deutschland. Auf dem hochkarätig besetzten und komplett ausgebuchten AI.SUMMIT 2023 (https://ai.hamburg/ai-summit-2023/) kamen unter dem Motto „Breaking Boundaries: AI Trends, Innovations and Use Cases“ bereits zum zweiten Mal internationale KI- Expertinnen und Experten, Unternehmerinnen und Unternehmer, Corporates, Investoren und Start-ups im frisch sanierten Kongresszentrum CCH zusammen, um über die neuesten Trends und Anwendungsfälle zu diskutieren. Als Partner der parallel stattfindenden Blockchance-Konferenz zog der von Petra Vorsteher und Ragnar Kruse von der Organisation AI.HAMBURG ins Leben gerufene AI.SUMMIT zwischen 600 bis 1000 Interessierte an. Das Event wurde auch online übertragen.

KI ist für den breiten Einsatz gerüstet

Mit generativer KI und ChatGPT an der Spitze ist KI auf dem Weg in den Mainstream. Technologie-Startups und Innovatoren finden inzwischen ein Umfeld vor, das über alle Branchen hinweg auf der Suche nach praktischen Lösungen ist. Gleichzeitig entstehen in den Forschungslaboratorien neue Generationen bahnbrechender Innovationen, die nur auf ihre erfolgreiche Vermarktung warten. Die europäische KI-Gesetzgebung wird voraussichtlich weltweit Maßstäbe setzen und neue Anforderungen an die Unternehmensführung und -kontrolle ankündigen. Unternehmen, die diese aktuellen und zukünftigen Chancen nutzen wollen, müssen jetzt Wege finden, KI verantwortungsvoll und umfassend einzusetzen.

Auf dem AI.SUMMIT wurden unter anderem folgende Fragen diskutiert: Was braucht man um ein KI-zentriertes Unternehmen aufzubauen? Wo hat Generative AI die stärkste disruptive Wirkung? Welche Chancen bietet sie im Zusammenhang mit Blockchain und Web3? Wie können Innovationen in die Skalierung gebracht werden? Wie kann KI genutzt werden, um den Klimawandel zu bekämpfen? Oder aber: Welche Risiken ergeben sich für KI-Innovationen aus der AI Regulation (EU AI Act)?

Unter den Vortragenden waren u. a. Dr. Peter Tschentscher, Bundesratspräsident und Erster Bürgermeister von Hamburg, der ein Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer richtete und auf die große Bedeutung von KI für den Standort Hamburg – auch die Verwaltung – hinwies. „Die Stadt Hamburg erforscht Anwendungsfälle, in denen KI-Systeme die Arbeit von Beamten unterstützen können, zum Beispiel bei städtischen Ausschreibungsverfahren. Die Pressestelle arbeite eng mit einem Start-up zusammen, um die Übersetzung von Website-Texten in leichte Sprache zu automatisieren, damit wichtige Informationen auch für Menschen mit Leseschwierigkeiten zugänglich seien, so Tschentscher. „Hamburg ist das Zentrum der digitalen Wirtschaft mit Deutschlandzentralen von internationalen Playern wie Google, einem sehr aktiven Startup-Ökosystem und exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen. So bietet Hamburg umfangreiche Netzwerke für KI-affine und -interessierte Unternehmen. Es ist großartig, dass dieser Kongress in Hamburg stattfindet, dem Zentrum der digitalen Wirtschaft im Norden.“

Jason Chue, U.S. Generalkonsul Norddeutschland betonte in seinem Vortrag: „Die führenden Mächte der Welt arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung und dem Einsatz neuer Technologien wie künstliche Intelligenz und Quantencomputer, die unser gesamtes Leben verändern könnten – von der Energieversorgung über die Art und Weise, wie wir unsere Arbeit verrichten, bis hin zur Art und Weise, wie Kriege geführt werden. Wir brauchen die Vereinigten Staaten und unsere Partner, um weiterhin innovativ zu sein und Standards zu setzen, um sicherzustellen, dass die universellen Rechte und die demokratischen Werte im Mittelpunkt aller künftigen Innovationen stehen und dass sie den Menschen echte Vorteile bringen.“ US-Außenminister Antony Blinken habe betont, dass die Aufgabe darin bestehe, eine überzeugende Vision für die Nutzung der KI-Technologie in einer Weise zu entwickeln und umzusetzen, die den Menschen dient, deren Interessen schützt und die demokratischen Werte aufrechterhalte, so Chue.

Jasvin Bhasin, Gründerin und CEO des Think-and-do-Tanks bridge.the.NEXT: „Mit deutschem Herzen, aber globaler Denkweise verfügen AI.HAMBURG und seine Partnerinnen und Partner über die richtige Mischung, um Deutschland effektiv für diese dynamische digitale Welt zu stärken.“

Karsten Ramm, Director Digital Products & Innovation bei Hapag-Lloyd: „Neue AI-Realitäten erfordern ein Umdenken. Und das kann nur erfolgreich sein, wenn unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ausgetauscht werden. Der AI.SUMMIT hat bewiesen, dass wir von Hamburg aus neue Denkanstöße und wichtige Impulse für das sich gerade entwickelnde AI-Eco-System in Deutschland und darüber hinaus liefern können.“

„Die Gespräche drehten sich unter anderem um die Herausforderungen der Datenerhebung und -nutzung im medizinischen Bereich und die möglichen Auswirkungen des kommenden europäischen AI-Acts“, sagt Felix Broßmann, Director Intelligent Automation bei SKAD. „Und genau dieser Austausch spiegelt eines der Kernthemen der diesjährigen Veranstaltung wider: das Spannungsfeld zwischen Innovation und Regulierung.

„Wir sind überwältigt: Der hochklassig besetzte und völlig ausverkaufte AI.SUMMIT hat gezeigt, das Hamburg inzwischen einer der KI-Leuchttürme Deutschlands mit internationaler Strahlkraft ist“, sagt Petra Vorsteher, Kongress-Initiatorin und Gründerin von AI.HAMBURG. „Ob Wirtschaft, Forschung, Politik oder Gesellschaft: Der riesige Zulauf in diesem Jahr hat gezeigt, wie groß das Interesse an Themen wie ChatGPT, generativer KI und vor allem konkreten KI-Anwendungen inzwischen ist. Wir freuen uns schon auf den AI.SUMMIT 2024 – dann vor noch größerem Publikum.“

„Mit ChatGPT und Generative AI stehen wir vor der größten massentauglichen Technologieentwicklung der letzten 40 Jahre“, ergänzt Mitgründer Ragnar Kruse. „Dies gilt es in Deutschland und in Firmen zu verstehen und zu implementieren. Dazu haben bereits viele deutsche Startups skalierbare und einfache Lösungen entwickelt. Gehen wir es an.“

KI auch bei Start-ups kaum noch wegzudenken

Das zeigte sich auch beim Pitch-Wettbewerb am Nachmittag, wo fünf Startups zum Finale angetreten waren. Sie hatten es mit ihren Lösungen in die Endauswahl geschafft und pitchten um einen Jury- und einen Publikums-Preis, gesponsort vom AI.FUND. Der Jury-Preis ging an Cloud Supplies, fobizz sicherte sich den Publikumspreis. Das Unternehmen macht Lehrkräfte fit für das Computerzeitalter und damit auch deren Schülerinnen und Schüler. Auf dem Stundenplan steht da inzwischen immer häufiger KI, die zudem bei der Erschließung und Vermittlung der Lerninhalte hilft. Beim Gewinner Cloud Supplies wiederum übernimmt eine KI die langweilige Routinearbeit in der IT, die kein Mensch gerne machen möchte. Übrig bleiben die spannenden, kreativen Aufgaben, für die sich dann auch Fachkräfte finden lassen. Olaf Schaefers, CEO, Cloud Supplies: „Wenn ich zurückblicke auf die letzten drei Jahre und sehe, was Petra Vorsteher und Ragnar Kruse mit Ai.Hamburg erreicht haben, ist es zweifellos eine der Erfolgsgeschichten in Hamburg. Ihr Unternehmergeist und ihre Kenntnisse über das Potenzial von Startups in den USA haben sie dazu bewogen, viel persönliches Engagement und eigene Ressourcen in AI.HAMBURG zu investieren. „Der AI.SUMMIT 2023 verdeutlicht nun die Bedeutung dieser Investition für Hamburg und Deutschland als KI-Standort.“

Ebenfalls unter den Vortragenden und Teilnehmenden: Dr. Thomas Sattelberger, ehem. Mitglied des Bundestages & Staatssekretär, Mark Anderson von Pattern Computer, Dr. Ralph Grothmann, Leiter des Siemens Data Labs, Tanju Bulut, Industry Architect bei Google Cloud, Daniel Szabo, CEO at Körber Digital GmbH, Dr. Julia Imlauer, Roboticist | ML Expert | AI Enthusiast, Pauline Lux, Product Group Architect bei der Basler AG, Christopher Obereder, Fund Manager, KI-Forscher Dr. Hans Kleemann, Olga Heuser, Co-Founder & CEO bei DialogShift, Cyrus Hodes, Co-Founder of AIGC Chain, Kate Hach, Head of Program at Intel Ignite, Roxane Stelzel, Senior Consultant Data Science & AI bei Deloitte, Dr. David Pervan, Co-Founder & VP bei Yoko Village, Hendrik Reese, Partner bei PwC, Prof. Georg Ringe, Professor of Law & Finance an der University Hamburg, Kirsten Rulf, Partner & Associate Director; Tech Policy Fellow at UC Berkeley Tech, Julia Reinhardt, Felix Broßmann, Director Intelligent Automation at SKAD GmbH, Olly Salzmann, Partner bei Deloitte, Tobias Straube von Cambrian Futures & Digital Waves, Alexander Weltzsch von Dealcode, Daniel Luecht von Nash Reneables uvm.

Über AI.HAMBURG

AI.HAMBURG (Artificial Intelligence Hamburg) ist eine Organisation, die sich auf die Förderung und Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen in Hamburg und Norddeutschland konzentriert. Außerdem auf die internationale Vernetzung, vor allem mit den USA. Ziel des 2019 von Petra Vorsteher und Ragnar Kruse gegründeten Unternehmens ist es, die Metropolregion zum „KI-Leuchturms für den Norden“ und zu einem attraktiven Zentrum für Forschung, Innovation und Anwendung auf dem Gebiet der KI zu machen. Insbesondere sollen die Chancen von KI in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Verkehr genutzt und das Bewusstsein für die Potenziale von KI geschärft werden. Hierfür bringt AI.HAMBURG regelmäßig internationale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, unterstützt diese bei der Umsetzung von KI-Lösungen und bietet verschiedene Aktivitäten wie Veranstaltungen, Workshops, Trainings und Networking-Events etc. an, darunter den internationalen AI.SUMMIT. https://ai.hamburg

Pressekontakt:
Petra Rulsch PR
Strategische Kommunikation +
M: +49 160 944 944 23
E: pr@petra-rulsch.com
www.petra-rulsch.com
Original-Content von: AI.HAMBURG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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