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Montag, 24. Juni 2024

BPOL-H: Bundespolizei Flughafen Hannover: Patrone führt zur Strafanzeige, drei Festnahmen in einer Nacht

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Hannover (ots) –

Am Mittwochabend gegen 21:00 Uhr machte sich ein 59-jähriger Mann auf den Weg nach Erbil (Türkei). Sein Handgepäck und seine mitgeführte Jacke legte er bei der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Hannover in die Gepäckwanne. Darin stellten die Luftsicherheitsassistenten jedoch etwas Verdächtiges fest. Die Bundespolizei wurde hinzugezogen und überprüfte die Gegenstände in der Wanne genauer. In der Jackentasche des Mannes fanden die Beamten eine Patrone der Größe *7,55mm Browning*. Da der Mann keinerlei Erlaubnisse vorweisen konnte, stellt dies einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar und der Reisende erhielt von der Bundespolizei eine Strafanzeige. Er gab an, dass er die Patrone gefunden habe und sie seitdem in der Jackentasche mitführe. Die Patrone wurde sichergestellt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte der 59-jährige weiterreisen.

Arbeitsreich ging es für die Beamten dann weiter, da bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Varna eine 44-jährige Frau festgestellt werden konnte. Diese war von der Staatsanwaltschaft Hof per Haftbefehl ausgeschrieben worden, da Sie Ihre Geldstrafe aus einer Verurteilung wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in Höhe von 20 Tagessätzen zu je 40 EUR nicht bezahlt hatte. Hinzu kamen Kosten von 82,50 EUR. Um nun nicht die 20 Tage in einer Haftanstalt verbringen zu müssen, zahlte die Frau 882,50 EUR bei der Bundespolizei und konnte anschließend nach Hause weiterreisen.

In den Urlaub nach Istanbul wollte ein 26-jähriger reisen. Aber auch diese Reise stand kurzfristig auf dem Spiel, da er auf Grund einer Beleidigung zu 20 Tagessätzen á 15 EUR verurteilt worden war. Auch er hatte seine Geldstrafe nicht bezahlt, so dass ihn die Staatsanwaltschaft Braunschweig zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Damit der Mann seinen Flug noch erreichen konnte, zahlte er bei den Beamten vor Ort 300 EUR plus 81 EUR Kosten und konnte seinen Flug noch antreten.

Bei einer weiteren Kontrolle am Flughafen Hannover konnte dann noch ein 33-jähriger festgestellt werden. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellten die Bundespolizisten fest, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein den Mann suchte. 30 Tagessätze zu je 15 EUR hätte der Mann wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz an die Staatskasse zahlen müssen, was er aber bis zum heutigen Tage nicht getan hatte. Da der 34-jährige aus Paris kommend nun seine Heimreise nicht um 30 Tage verzögern wollte, zahlte er die 450 EUR und die Verfahrenskosten in Höhe von 86 EUR bei den Beamten der Bundespolizei und konnte weiterreisen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover
Detlef Zieling
Telefon: 0511 7281 1031
Mobil: 0175 9031999
E-Mail: [email protected]
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_nord

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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