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Mittwoch, 26. Juni 2024

BPOL-HH: Bundespolizei am Hamburg Airport: Festnahme kostet über 1.600 Euro, selbstgebauter Schlagring führt zur Strafanzeige (FOTO)

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Hamburg (ots) –

Am Samstagvormittag gegen 09:30 Uhr wurde ein 45-jähriger deutscher Staatsangehöriger durch die Bundespolizei am Hamburger Flughafen kontrolliert. Er wollte nach Wien fliegen. Im Rahmen der Fahndungsabfrage wurde festgestellt, dass der Mann seit Juni 2022 von der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel zur Festnahme ausgeschrieben ist. Grund: Beitragsvorenthaltung, fahrlässige Insolvenzverschleppung und fahrlässige Verletzung der Bilanzierungspflicht. Laut Haftbefehl war von der Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu jeweils 50 Euro erst ein Teil gezahlt worden. Nun wurden noch 1.580 Euro Restgeldstrafe fällig; hinzu kamen Verfahrenskosten in Höhe von 70 Euro. Der Reisende konnte die geforderten 1.650 Euro zahlen und anschließend nach Österreich weiterreisen.

Am Sonntagnachmittag wollte ein 39-jähriger Portugiese nach Amsterdam fliegen. Bei dem Sperrgepäckschalter gab er seinen Rucksack auf. Beim Durchleuchten des Gepäcks fiel der Kontrollkraft ein Gegenstand auf, der überprüft werden musste. Beamte der Bundespolizei wurden hinzugerufen und öffneten den Rucksack. Es stellte sich heraus, dass sich in dem Rucksack ein selbstgebauter Schlagring befindet. Dies ist jedoch ein verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz. Daher erhielt der Mann von der Bundespolizei eine Strafanzeige. Der Schlagring wurde sichergestellt. Anschließend konnte er weiterreisen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg
Marcus Henschel
Telefon: 040 500 27-104
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Fax: 040 500 27-272
E-Mail: [email protected]
www.bundespolizei.de
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Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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