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Montag, 6. Februar 2023

BPOL-HH: Jahreswechsel 2022/ 2023 – Erste Bilanz der Bundespolizeiinspektion Hamburg

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Hamburg (ots) –

Am Neujahrstag blickt die Hamburger Bundespolizei auf eine insgesamt friedliche Silvesternacht zurück.

Überwiegend war das hohe Aufkommen an Besuchern, die mit S-Bahnen anreisten, aus bundespolizeilicher Sicht zu bewältigen.
Aber auch Jugendliche und Heranwachsende, die mit waffenrechtlichen Verstößen in und um den Bahnhof Hamburg-Harburg sowie den angrenzenden S-Bahnhöfen auffällig wurden, beschäftigten die eingesetzten Bundespolizistinnen und Bundespolizisten.

Gegen 21:15 Uhr trat im Bereich des S-Bahnhofs Hamburg-Heimfeld ein 18-jähriger Deutscher vor einen dort abgestellten Streifenwagen der Bundespolizei auf die Fahrbahn und schoss mit einer Schreckschusswaffe in die Luft. Im weiteren Verlauf der getroffenen Maßnahmen konnten zwei Schreckschusswaffen bei dem 18-Jährigen aufgefunden und sichergestellt werden.

Im Eingangsbereich des Bahnhofes Harburg-Rathaus schoss ein 18-jähriger Deutscher gegen 22:00 Uhr vor den Augen ziviler Bundespolizisten zweimal in die Luft; eine Schreckschusswaffe sowie ein Einhandmesser wurden sichergestellt.

Am S-Bahnhof Reeperbahn stellten die Beamten gegen 22:30 Uhr einen 26-Jährigen (Staatsangehörigkeit ungeklärt) nach dem Zünden von nicht-zugelassener Pyrotechnik fest. Es wurden 24 weitere nicht-zugelassene pyrotechnische Erzeugnisse (sog. „Polenböller“) bei der Person aufgefunden und sichergestellt.

In der Zeit von ca. 23:30 Uhr – 23:45 Uhr war der Zustrom an Besuchern im Rahmen des Anreiseverkehrs zum Feuerwerk am Bahnhof Landungsbrücken so stark, dass in Absprache mit der Landespolizei Hamburg der Ausgangsbereich des Bahnhofs (Brücke) geräumt werden musste, um potenzielle Gefahren durch Überfüllung des Bahnhofes abzuwehren und einen Abfluss der Reisenden aus dem Bahnhof zu gewährleisten.
So befanden sich im Bereich des Bahnhofs Landungsbrücken in der Spitze bis zu 15000 Personen zur selben Zeit.

Aufgrund eines Brandmeldealarms im Bahnhof Altona kam es kurz nach Mitternacht für ungefähr 20 Minuten zum Stillstand des S-Bahnverkehrs im Citytunnel und infolge dessen zur Überfüllung insbesondere der Bahnsteige an den S-Bahnhöfen Reeperbahn, Landungsbrücken und Jungfernstieg, was die Durchführung von Absperrmaßnahmen notwendig machte.

Im Rahmen der Überwachung des Abreiseverkehrs am Bahnhof Landungsbrücken wurde gegen 01:30 Uhr bei einem 24-jährigen Deutschen eine Schreckschusswaffe mit über 100 Schuss Munition festgestellt und sichergestellt.

Wie bereits erwähnt, war ein Schwerpunkt der bundespolizeilichen Maßnahmen der umliegende Bereich des Bahnhofs Harburg. Hier wurden im Laufe der Nacht knapp 40 Platzverweise ausgesprochen.

Die Hamburger Bundespolizei befand sich in der vergangenen Nacht mit rund 120 Beamtinnen und Beamten unter der Führung von Polizeioberrat Jan Müller im Einsatz.

Zum Einsatzverlauf äußerte sich POR Jan Müller wie folgt: „Nach meinen Wahrnehmungen war die Freude der Menschen groß, seit zwei Jahren endlich wieder Silvester feiern zu können. Dies zeigte sich deutlich im friedlichen und gesitteten Miteinander.“

Rückfragen bitte an:

Thomas Hippler
Tel.: 0173/ 678 3461
E-Mail: bpoli.hamburg.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49, 51 a-b, 53 a-b
22045 Hamburg

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Hamburg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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