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Montag, 6. Februar 2023

BPOL-See: Motorboot kollidiert mit Unterwasserhindernis – Außenborder abgerissen Gemeinsame Pressemeldung von Bundespolizeiinspektion See Warnemünde und Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

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Warnemünde (ots) –

Am Samstag, den 5. November 2022, ist ein Motorboot vor Stralsund mit einem Unterwasserhindernis kollidiert. Dabei riss der 300 PS starke Außenborder ab. Das Boot nahm sofort Wasser. Ein Schiff der Bundespolizei sowie die Seenotretter der Station Stralsund der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten den Havaristen und die zweiköpfige Crew sicher an Land.
Nach der Kollision hatten die beiden Männer auf dem Havaristen umgehend die von der DGzRS betriebene Rettungsleitstelle See alarmiert. Zunächst gelang es ihnen noch, mit eigener Lenzpumpe den Wassereinbruch unter Kontrolle zu halten. Der abgerissene Motor hing jedoch noch an den Versorgungsleitungen unter dem Schiff.

Zuerst vor Ort war das Bundespolizeischiff „Prignitz“ und sicherte den Havaristen. Die gleich darauf mit dem Seenotrettungsboot HERTHA JEEP eintreffenden Seenotretter übernahmen die beiden Crewmitglieder und versicherten sich zunächst, dass beide wohlauf waren.

Mit vereinten Kräften gelang es daraufhin Seenotrettern und der Besatzung der „Prignitz“, den Außenborder zu sichern. Mit dem Kran des Bundespolizeischiffes wurde er auf dem Havaristen abgelegt. Ein Schadstoffaustritt konnte somit verhindert werden.
Die MV 13 der Wasserschutzpolizei Stralsund sperrte zur Sicherheit den Hafen Altefähr, um eine sichere Anlandung des Havaristen zu ermöglichen.
Dort wurde er ebenfalls mit vereinten Kräften an Land auf einen Trailer verbracht. Die beiden Crewmitglieder überstanden die Havarie unverletzt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion See Warnemünde
Frank Lüttjohann
Telefon: 0381-20674-110
E-Mail: Frank.Luettjohann@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion See Warnemünde, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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