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Mittwoch, 7. Dezember 2022

EIT Health Catapult: Vier Start-ups aus Deutschland und der Schweiz im Finale

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Mannheim/Heidelberg (ots) –

Beim „EIT Health Catapult“ Finale erhalten insgesamt 21 europäische Start-ups aus der Gesundheitsbranche in drei Kategorien die Möglichkeit, ihre Projekte vor Expert:innen und internationalen Investor:innen zu präsentieren. Aus Deutschland und der Schweiz haben sich vier Teilnehmer für das Finale qualifiziert – sie erhalten die Chance auf weitere Unterstützung ihrer Projekte.

Seit sechs Jahren bringt das Accelerator-Programm „EIT Health Catapult“ innovative Ideen im Gesundheitswesen hervor. Das Programm ermöglicht ausgewählten Start-ups, ihre Ideen in den Kategorien Biotech, Medtech und Digital Health mithilfe des EIT-Health-Netzwerkes voranzutreiben. Frühere Sieger des Programms konnten oftmals ein deutliches Wachstum sowie weitere finanzielle Unterstützung durch Sponsoren verzeichnen. In diesem Jahr fällt die Entscheidung, welches Start-up gewinnt, auf dem EIT Health Summit am 24. Mai in Stockholm.

Pitchen um den Sieg

Zunächst treten drei Podiumsfinalisten aus jeder Kategorie auf der Bühne gegeneinander an und stellen ihre Projekte vor. Ihnen winken Fördergelder in Höhe von bis zu 40.000 EUR. Unter ihnen sind die deutschen Start-ups ThinkSono in der Kategorie Medtech sowie Ebenbuild in der Kategorie Digital Health. Die Zweitplatzierten aus dem vorhergegangenen Halbfinale pitchen während des Finales ebenfalls, um ihre Projekte den anwesenden Entscheidungsträgern aus der Industrie vorzustellen. Dazu gehören im Bereich Biotech Limula aus der Schweiz und mentalis aus Deutschland im Bereich Digital Health.

Innovative Ideen aus Deutschland und der Schweiz

In der Kategorie Medtech präsentiert ThinkSono aus Potsdam die weltweit erste Software zur Erkennung tiefer Venenthrombosen (Deep Vein Thrombosis, DVT) namens AutoDVT. Sie soll eine Verbindung zu leicht verfügbaren tragbaren Ultraschallgeräten herstellen. Dadurch könnten beispielsweise auch Krankenpfleger:innen eine DVT schnell erkennen, Kosten gespart und Ergebnisse verbessert werden.

Im Bereich Digital Health tritt Ebenbuild aus München an. Ebenbuild entwickelt eine Simulations-/KI-Software zur Generierung von hochpräzisen Daten über die Lunge von Patient:innen. Die Sicht auf den „digitalen Zwilling“ der Lunge ermöglicht Ärzt:innen, Patient:innen mit akutem Lungenversagen die bestmögliche, personalisierte Therapie anzubieten.

Das Nürnberger Start-up mentalis unterstützt mithilfe einer App-basierten Lösung die digitale Nachsorge von Patient:innen mit psychischen Erkrankungen. Betroffene erhalten nicht nur ein individuelles Coaching, sondern auch einen personalisierten Therapieplan.

Die Plattformtechnologie von Limula aus La-Tour-de-Peilz in der Schweiz ermöglicht den breiten Zugang zu der neuesten Generation von personalisierten Krebstherapien, indem diese schnell und sicher aus patienteneigenen Immunzellen produziert werden. Das hat nicht nur eine Reduzierung von Kosten zur Folge, sondern führt auch zu einer einfacheren und risikoärmeren Herstellung von Zelltherapien.

Unterstützung über das Finale hinaus

Die Podiumsfinalisten kämpfen um das Preisgeld in Höhe von bis zu 40.000 EUR. Alle Teilnehmenden können die Gelegenheit nutzen, um sich mit Kooperationspartnern aus dem EIT-Health-Netzwerk zu verknüpfen. Insgesamt 150 führende Partner aus dem Gesundheitswesen stehen hierbei zur Verfügung. Darüber hinaus hat sich „EIT Health Catapult“ dieses Jahr mit führenden Unternehmen aus dem Gesundheitswesen zusammengetan, um die vielversprechendsten Ideen zu unterstützen. Amazon Web Services, Astrazeneca, eg technology, Merck, McDermott Will & Emery und Lusiadas Saude werden den Gewinnern mit ihrer Expertise und Unterstützung zur Seite stehen.

Sichtbarkeit über Europa hinaus

Nicht nur in Europa dürfen sich die Start-ups über mehr Sichtbarkeit freuen. Denn ein Finalist wird mit dem Alex Casta Audience Award ausgezeichnet. Der Gewinner kann sein Logo am Nasdaq Tower am Times Square in New York anzeigen lassen, wo es von Millionen von Menschen weltweit gesehen wird.

Weitere Informationen zu den Finalisten finden Sie hier: https://eithealth.eu/news-article/21-start-ups-join-eit-health-catapult-final/

Weitere Informationen zum EIT Health Summit und dem Akkreditierungsprozess finden Sie hier: https://summit.eithealth.eu/

Über EIT Health RIH Germany-Switzerland

Das European Institute of Innovation & Technology (EIT) ist eine unabhängige Einrichtung der Europäischen Union, die 2008 gegründet wurde, um Innovation und Unternehmertum in ganz Europa zu fördern. Seit 2014 ist die Netzwerk-Initiative auch im Bereich Gesundheit in Europa aktiv. EIT Healtharbeitet zurzeit mit rund 150 Partnern aus 14 Ländern in einer „Public-Private-Partnership“ an den Lösungen der großen Herausforderung im Gesundheitswesen unserer Zeit. Führende Unternehmen, öffentliche Institutionen sowie renommierte Universitäten und Forschungseinrichtungen entwickeln gemeinsam mit Start-ups und KMU in innovativen Programmen und Projekten neue Produkte und Dienstleistungen, die eine nachhaltige Gesundheitsökonomie in Europa fördern. Ziel ist es, die starke Polarität der verschiedenen Gesundheitssysteme in Europa zu überwinden, um etablierten und auch jungen digitalen Unternehmen neue Ressourcen zu eröffnen und ihre Ideen in gemeinsamen Produkten und Dienstleistungen für den europäischen Markt zu realisieren.

Der EIT Health Regional Innovation Hub (RIH) Germany-Switzerlandist eines von insgesamt acht EIT Health-Zentren in Europa und betreut in Deutschland und der Schweiz zurzeit 26 Partner aus Industrie, Forschung und Lehre, u.a. Roche, Abbvie, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Heidelberg, aber auch Start-ups und KMU bei der Entwicklung von bahnbrechenden Innovationen im Gesundheitswesen.

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Quelle: ots

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