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Mittwoch, 26. Juni 2024

Feierliche Diplomverleihung an den 12. Jahrgang des Asklepios Campus Hamburg in der Ungarischen Botschaft in Berlin

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Hamburg (ots) –

Am 14. Juli erhielten in stimmungsvoller Atmosphäre 55 Medizinstudierende des Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität (ACH) in der Ungarischen Botschaft in Berlin ihre Abschlussdiplome, die sie automatisch zur Approbation berechtigen.

Die Ungarische Botschaft und das Brandenburger Tor in Berlin boten am vergangenen Freitag die perfekte Kulisse für ein letztes Gruppenfoto des 12. Jahrgangs bei ihrer Abschlussfeier des Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität (ACH). In mehreren Reden und Grußworten konnten die 55 künftigen Ärzt:innen sowie ihre Familien und Freund:innen am 14. Juli noch einmal hören, was es bedeutet, Absolvent:in der Semmelweis Universität und des Asklepios Campus Hamburg als deren Niederlassung zu sein.

Mit einem feierlichen Einzug der Budapester Universitätsleitung mit dem Rektor der Semmelweis Universität, Prof. Dr. Béla Merkely, dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Miklós Kellermayer, dem Vizerektor für die Ausbildung internationaler Studierender, Prof. Dr. Alán Alpár, der Beauftragten des Rektors für klinische Angelegenheiten der fremdsprachigen Studierenden, Prof. Dr. Veronika Müller und dem Repräsentanten von Rektor und Dekan der Medizinischen Fakultät am Asklepios Campus Hamburg, Prof. Dr. Karl-Jürgen Oldhafer, begann der offizielle Teil der Diplomverleihung für den 12. Jahrgang des Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität (ACH) in der Ungarischen Botschaft in Berlin.

Botschafter Dr. Péter Györkös begrüßte zu Beginn der Zeremonie die rund 250 Gäst:innen aus Hamburg und ganz Deutschland und hieß diese am vergangenen Freitag in der Ungarischen Botschaft in Berlin persönlich herzlich willkommen. Auch Prof. Dr. Karl-Jürgen Oldhafer, Repräsentant von Rektor und Dekan der Medizinischen Fakultät der Semmelweis Universität am Asklepios Campus Hamburg, schloss sich mit einer Begrüßungsrede an und versicherte den Studierenden: „Vor Ihnen liegt eine ganz besondere Zeit, um Ihre Zukunft müssen Sie sich angesichts Ihrer exzellenten Ausbildung keine Sorgen machen. Seien Sie nur wachsam, bleiben Sie neugierig und behalten Sie die Freude am Lernen.“ Danach eröffnete der Rektor der Semmelweis Universität, Prof. Dr. Béla Merkely, die Senatssitzung offiziell.

Emotionaler Höhepunkt: Verleihung der Doktorwürde

Den Begrüßungen folgte der emotionale Höhepunkt der Veranstaltung – die medizinische Vereidigung der angehenden Ärzt:innen und damit die Verleihung der Doktorwürde. Vorgesprochen durch Prof. Dr. Miklós Kellermayer, Dekan der Medizinischen Fakultät, legten alle angehenden Ärzt:nnen den medizinischen Eid gemeinsam ab. Im Anschluss erhielten die Absolvent:innen ihre Diplome und wurden dafür einzeln auf die vorgesehene Bühne gebeten und vom Senat persönlich für ihre studentischen Leistungen gewürdigt. Mit den Diplomen können die angehenden Ärzt:innen ihre Approbation in Deutschland umgehend beantragen. Prof. Dr. Alán Alpár, Vizerektor für die Ausbildung internationaler Studierender, schloss die Übergabe der Diplome mit einigen Worten und wünschte den Absolvent:innen für Ihre Arbeit im Namen des Universitätssenates und in seinem eigenen Namen viel Erfolg und beste Gesundheit.

Freude und Erleichterung waren der Semestersprecherin dr. med. Daria Sadeghi und dem Semestersprecher dr. med. Clemens Galavics anzumerken. In ihrer gemeinsamen Rede dankten sie stellvertretend für den gesamten Jahrgang allen, die ihnen in den vergangenen Jahren den Traum vom Medizinstudium ermöglicht und sie bis zum heutigen Tag unterstützt hatten – allen voran der Semmelweis Universität sowie den weiteren Herkunftsuniversitäten, dem ACH, seinem Team und seinen Dozierenden sowie allen Familien und Freund:innen. Sie ermutigten außerdem ihre Kommiliton:innen, immer mutig und aufgeschlossen zu sein und mit Empathie und Ehrgeiz dem lebenslangen Lernen in der Medizin offen entgegenzutreten.

Absolventin des vorangegangenen 11. Jahrgangs, dr. med. Lisa Ernst, beglückwünschte ihre frisch gebackenen Kolleg:innen zudem in einer kurzen Rede und gab ihnen einige gute Ratschläge für den bevorstehenden Einstieg in das Berufsleben mit auf den Weg.

Ehrung Prof. Dr. Axel Stang

Zur feierlichen Diplomverleihung passte auch die akademische Ehrung, die Prof. Dr. Axel Stang, Chefarzt für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Fachverantwortlicher Dozent für Onkologie und Klinische Genetik, galt. Er wurde für sein besonderes Engagement und seine Leistungen in einer Rede von Prof. Dr. Karl-Jürgen Oldhafer, Repräsentant von Rektor und Dekan der Medizinischen Fakultät der Semmelweis Universität am Asklepios Campus Hamburg, hervorgehoben und geehrt. Im Sinne dieser Ehrung erhielt Prof. Dr. Stang eine Urkunde, Blumen und Präsente, die u. a. der Rektor der Semmelweis Universität, Prof. Dr. Béla Merkely, persönlich überreichte.

„Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“

Mit den Worten von Franz von Assisi: „Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ richtete Prof. Dr. Béla Merkely, Rektor der Semmelweis Universität, anschließend noch mal das Wort an die neuen Kolleg:innen und legte ihnen nahe, diese Botschaft als Leitgedanken für den weiteren beruflichen Lebensweg stets im Hinterkopf zu behalten. Er erinnerte besonders an den Qualitätsanspruch der Semmelweis Universität, die zu den TOP 250 Hochschulen weltweit zähle und in diesem Jahr das 40-jährige Jubiläum des deutschsprachigen Medizinstudiums feiere. Er gab den Absolvent:innen zudem mit auf den Weg, stets informiert, mitfühlend und hilfsbereit zu sein. Denn dies mache einen guten Menschen aus, und nur als guter Mensch, sei es möglich, ein guter Arzt zu werden. Seine Rede beendete er mit zwei Botschaften: „Seien Sie immer stolz auf Ihre Alma Mater. Auch wenn das Band nun lockerer wird, wird es niemals reißen – Sie werden hier immer willkommen sein.“ Und: „Setzen Sie mit Stolz und Freude diesen Weg fort, dann werden Sie in der Lage sein, das zu tun, was Ihnen heute unmöglich zu sein scheint.“

„Führen Sie ein sorgenfreies Leben aber seien Sie nie sorglos.“

Am Ende trat Dr. Thorsten Thiel, Geschäftsführer der Asklepios Medical School GmbH, schließlich ans Rednerpult, um seine Gedanken ein letztes Mal an die Absolvent:innen des 12. Jahrgangs zu richten. Er ermutigte die ehemaligen Studierenden des ACH mit den Worten: „Wir sind nicht das, was uns passiert, sondern das, was wir entscheiden zu sein“, dazu, immer voranzuschreiten, die Zukunft mitzugestalten und Leben zu retten. Seine Schlussgedanken hängte er an die Sicht Heideggers zum Thema Sorge und Fürsorge und schloss seine Rede in diesem Sinne mit dem Ratschlag: „Führen Sie ein sorgenfreies Leben, aber seien Sie nie sorglos.“ Bevor sich der Geschäftsführer bei allen Beteiligten der Veranstaltung bedankte, verabschiedetet er außerdem die Absolvent:innen mit folgender Bitte: „Bleiben Sie dem ACH treu, bringen Sie Ihr Wissen für die nächsten Medizingenerationen wieder in die Hochschule und lassen Sie uns an Ihren Lebenswegen teilhaben.“

Die feierliche Zeremonie endete mit dem symbolischen Gruppenbild vor dem Brandenburger Tor, wo die 55 ACH-Absolvent:innen ihre Hüte in die Luft warfen, bevor es dann zum Abschlussessen und Ende der Verleihung ging.

Wir wünschen allen Absolvent:innen alles erdenkliche Gute für den Start in ihr Berufsleben. Herzlichen Glückwunsch auch noch mal an dieser Stelle!

Pressekontakt:
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Quelle: ots

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