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Mittwoch, 28. September 2022

FW-SE: Einladung zum Praxistag E-Mobilität und die Feuerwehr (Vertreter*innen der Presse)

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Bad Segeberg (ots) –

Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Presse,
sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte der Kreisfeuerwehrverband Segeberg alle interessierten Vertreter*innen der lokalen und überregionalen Presse herzlich zum „Praxistag E-Mobilität und die Feuerwehr“ am 01.10.2022 in die Kreisfeuerwehrzentrale einladen.

Elektroautos erlebten bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine kurze Blütezeit, wurden dann jedoch vom Benzinauto verdrängt. Erst als Treibstoff im Zweiten Weltkrieg knapp wurde, entdeckten französische Ingenieure den Stromantrieb wieder. Am 27. September 1941 wurde das erste modern konstruierte Elektroauto präsentiert – der STELA RCA. Der Mitsubishi i-MiEV kam 2009 in den Handel und gilt als erstes Elektroauto, das in Großserie produziert wurde.

Aufgrund der bereits vergangenen Zeit sollte man meinen, die Feuerwehren im Land sind bereits bestens auf „Unfälle und Brände“ von Elektrofahrzeugen vorbereitet. Die Technik der E-Fahrzeuge entwickelt sich aber stetig weiter. Hinzu kommt glücklicherweise, dass „Unfälle oder Brände“ unter Beteiligung von E-Fahrzeugen, eher eine Seltenheit im Straßenverkehr im Kreis Segeberg sind, obwohl die Zahl von Neuanmeldungen steigt. Damit fehlt aktuell die praktische Erfahrung!

Auf der Suche nach Möglichkeiten, brennende E-Autos in adäquater Weise zu „löschen“ und somit personal- und materialintensive Einsätze für die Feuerwehren zu verhindern, ist man im Kreis Segeberg auf die Möglichkeit des Einsatzes einer „Löschdecke“ gestoßen. Bereits im September 2020 wurden 117 Löschdecken der norwegischen Firma Bridgehill an die Feuerwehren im Kreis Segeberg übergeben.

Ein Problem bleibt aber weiterhin: ,,Aufgrund der elektrischen und chemischen Gefahren ist es den Feuerwehren derzeit nicht möglich, an einem brennenden E-Fahrzeug zu trainieren“, berichtet Daniel Rothmaier von der Firma „Q4Flo“. Genau aus diesem Grund wurde von „Q4Flo“ ein Verbrennerfahrzeug entwickelt, an dem wie an einem Hochvoltfahrzeug, 12 Gefahrensituationen trainiert werden können. Allerdings befindet sich auf dem System keine Hochvoltspannung, sondern nur Kleinspannung. Trotzdem wurden alle Sicherheitseinrichtungen wie bei einem echten Hochvoltfahrzeug, sowie ein Batterie-Dummy mit Pyrotechnischen Effekten eingebaut. So ist ein Training wie an einem echten E-Fahrzeug möglich.

Nachdem bereits im Vorwege drei theoretische Unterrichtseinheiten mit je drei Stunden gemeinsam und kreisübergreifend von den Teilnehmer*innen aus den Kreisen Segeberg und Dithmarschen absolviert wurden, kommt die Firma „Q4Flo“ am 01.10.2022 mit ihrem Schulungsfahrzeug an die Kreisfeuerwehrzentrale in Bad Segeberg. Hier findet dann der vierte und praktische Teil des Sensibilisierungskonzeptes statt.

24 Teilnehmer*innen (jeweils 12 pro Kurs) aus den Kreisen Segeberg und Dithmarschen werden in unterschiedliche Unfallszenarien einsatztaktisch üben. Die Kursdauer beträgt jeweils ca. 240 Minuten. Beginn des ersten Kurses ist um 8:00 Uhr und endet gegen 12:00 Uhr. Der zweite Kurs läuft in der Zeit von 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr.

Erstmalig in Schleswig-Holstein wird dieser Praxistag im Kreis Segeberg durchgeführt.

Neben dem Kreisbrandmeister Jörg Nero wird auch der Landesbrandmeister Frank Hommrich anwesend sein.

Sollten Sie als Pressevertreter*innen Interesse haben diesen Praxistag zu begleiten, bitten wir um Rückmeldung bis zum 26.09.2022 per E-Mail an presse@kfv-segeberg.org.

Im Verlauf der KW 40, wird es seitens des Kreisfeuerwehrverband eine Pressemitteilung mit Fotos zum Praxistag geben.

Für Rückfragen vor, während und nach der Veranstaltung stehen wir zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Kreispressewart
Patrick Juschka
Telefon: 04551 95 68 39
E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.org

Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Segeberg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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