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Sonntag, 19. Mai 2024

„Gentleman“-Boxer Henry Maske bei Men’s Health: „Ich habe früh gemerkt, dass ich nicht sehr talentiert bin.“

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Hamburg (ots) –

Er war Weltmeister, Olympiasieger und hat in seiner Karriere nur wenige Niederlagen einstecken müssen, doch nichts davon ist ihm in den Schoß gefallen: „Ich habe schon früh gemerkt, dass ich nicht so wahnsinnig talentiert bin“, sagt der frühere Boxer Henry Maske im Gespräch mit dem Magazin Men’s Health. „Ich war ziemlich steif, unbeweglich, langsam.“ Doch diese eher schlechten Voraussetzungen haben ihn nicht entmutigt, sondern vor allem angespornt: „Es bedeutete für mich, dass ich härter als andere trainieren musste, wenn ich erfolgreich sein wollte.“

Mit dieser nüchternen Denkweise, gepaart mit Entschlossenheit und Disziplin hat Henry Maske nicht nur seine sportlichen Ziele erreicht, sondern auch den Abschied vom Boxsport weitblickend geplant. „Ich habe mir ganz bewusst die nötige Zeit genommen, um mich in Ruhe mit den Dingen auseinanderzusetzen, die nach meinem letzten Kampf auf mich zukommen könnten.“ Dadurch erlebte er – anders als viele andere Ex-Profisportler – keine lähmende Leere, als die gewohnte Alltagsstruktur wegfiel, sondern widmete sich seinen neuen beruflichen Zielen als Franchise-Nehmer einer Fast-Food-Kette.

„Aber auch ich habe zunächst erfahren müssen, dass man eben nicht alles planen kann“, sagt Maske im Men’s Health-Interview – denn natürlich hatte er als ungeschlagener Weltmeister abtreten wollen, statt seinen letzten Kampf zu verlieren. Doch auch mit Rückschlägen gut umzugehen, gehörte zu den Eigenschaften, die seinen Erfolg ausgemacht haben. „Insbesondere beim Boxen sind Niederlagen etwas sehr Persönliches: Mann gegen Mann, Auge in Auge – wenn du da verlierst, tut das nicht nur körperlich weh, auch der Kopf muss das verarbeiten.“ Dies zu schaffen, ohne Angst und Selbstzweifel zu entwickeln, sei „die ganz große Kunst“. Was Henry Maske erreicht hat, war allerdings noch beeindruckender: Trotz der Niederlage zog er durch, was er sich beruflich vorgenommen hatte, um dann zehn Jahre später zur Revanche gegen seinen Gegner aus dem Abschiedsmatch anzutreten – und diesmal zu gewinnen.

Seitdem habe er nie mehr geboxt, auch nicht zum Spaß mit Kumpeln, erzählt Henry Maske, und es fehle ihm auch nicht. Dennoch ist der 59-Jährige, der wegen seiner freundlichen Art und seines eleganten Boxstils den Kampfnamen „Gentleman“ trug, immer noch beeindruckend fit – mit Joggen, Radfahren und einem 30-minütigen Gerätetraining an drei bis fünf Tagen pro Woche, also einem geradezu schlicht wirkenden Programm. Doch genau deswegen erreicht er die Menschen, sowohl als Sportler wie auch als Redner zu Motivationsthemen: Es erscheint machbar, seinem Beispiel zu folgen: „Wenn ich von mir erzähle, wird den Leuten rasch klar, dass das alles kein Hexenwerk ist.“

Das gesamte Interview mit Henry Maske sowie sein Workout erscheint in der November-Ausgabe von Men’s Health vor, die ab heute im Handel und unter shop.motorpresse.de erhältlich ist (auch als ePaper).

Pressekontakt:
Kirsten Segler
Referentin Unternehmenskommunikation
Motor Presse Stuttgart
Tel.: +49 711 182-1265
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Original-Content von: Motor Presse Hamburg MEN’S HEALTH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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