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Freitag, 7. Oktober 2022

HZA-KI: Norwegische Wal-Salami aus dem Verkehr gezogen / Artenschutz kennt keine Grenzen

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Kiel (ots) –

Wale und deren Erzeugnisse sind in der Europäischen Union artenschutzrechtlich geschützt. In Norwegen und z.B. in Grönland ist der Verkauf dieser Erzeugnisse rechtlich erlaubt. Teilweise aus Unwissenheit kaufen Touristinnen und Touristen solche Erzeugnisse und führen sie nach Deutschland ein. Dort ist ein Strafverfahren (Verstoß gegen das Naturschutzgesetz) die Folge und mindestens eine hohe Geldbuße. Außerdem werden die Erzeugnisse eingezogen.

In der jetzigen Hauptreisezeit beschlagnahmt der Zoll vermehrt Salami
mit Walfleisch. Stichprobenartig überprüft der Zoll Passagiere und
Passagierinnen der Norwegenfähren und zieht wöchentlich rund ein Kilo
Walsalami aus dem Verkehr.

Aber nicht nur auf der Norwegenfähre finden Zöllnerinnen und Zöllner immer wieder Erzeugnisse dieser geschützten Meeressäuger. Auch Kreuzfahrtschiffe steuern regelmäßig skandinavische Häfen an und kommen mit Walsalami im Gepäck zurück nach Kiel.

Der Zoll rät vom Kauf solcher Produkte ab, um die Produktion nicht
weiter zu fördern und die teilweise im Bestand gefährdeten oder gar
vom Aussterben bedrohten Tiere zu schützen.

Zusatzinformation:

Mit www.artenschutz-online.de bieten die Zollverwaltung und das Bundesamt für Naturschutz eine Informationsmöglichkeit, mit der Reisende vor der Reise feststellen können, welche geschützten Tiere und Pflanzen sowie Erzeugnisse daraus in den verschiedenen Urlaubsländern zum Kauf angeboten werden könnten.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Kiel
Gerrit Zander-Duntze
Telefon: 0431/20083-1107
Mobil: 0152/596 274 46
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Kiel, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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