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Samstag, 13. Juli 2024

POL-HH: 240314-2. Bilanz zweier Verkehrskontrollen im Hamburger Stadtgebiet

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Hamburg (ots) –

Zeiten: a) 13.03.2024, 06:00 Uhr – 22:00 Ihr b) 12.03.2024, 07:30 Uhr – 11:30 Uhr

Orte: a) Hamburger Stadtgebiet

b) Hamburg-Bahrenfeld, Holstenkamp / Rondenbarg

Unter dem Tenor ROADPOL „Seatbelt“ führten Einsatzkräfte der Polizei mit dem Schwerpunkt „Missachtung der Anschnallpflicht“ an mehreren Standorten stationäre und mobile Verkehrskontrollen durch. Bereits am Dienstagvormittag überprüfte die Fahrradstaffel der Verkehrsdirektion (VD 2) gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften Geschwindigkeitsverstöße beim Abbiegen von Lkw am Holstenkamp.

a) ROADPOL ist ein Netzwerk europäischer Polizeibehörden mit dem Fokus der Überwachung des Straßenverkehrs. Dabei führen die Polizeien der teilnehmenden Mitgliedsstaaten im Verlauf eines Jahres Aktionstage mit unterschiedlichen Schwerpunkten durch.

Bei den stationären und mobilen Kontrollen im Hamburger Stadtgebiet überprüften 134 Polizistinnen und Polizisten der Verkehrsdirektionen, der Polizeikommissariate, der Landesbereitschaftspolizei und der Wasserschutzpolizei mit dem Hauptaugenmerk auf die „Anschnallpflicht“ 536 Fahrzeuge und 507 Personen.

Im Einzelnen kam es unter anderem zu folgenden Feststellungen:

Straftaten:

Kraftfahrzeugführende

– 1 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
– 1 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
– 1 x Fahren unter dem Einfluss von Medikamenten
– 1 x Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Nutzende von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF)

– 3 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Ordnungswidrigkeiten:

Kraftfahrzeugführende

– 214 x Missachtung der Anschnallpflicht
– 25 x Verstöße im Zusammenhang mit Kinderrückhaltesystemen
– 76 x verbotswidrige Handynutzung
– 47 x Geschwindigkeitsverstöße
– 23 x Missachtung Rotlicht
– 6 x Missachtung der Vorschriften zur Ladungssicherung
– 4 x Verstoß gegen die Sozialvorschriften
– 3 x verbotswidriges Wenden
– 3 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel
– 2 x Missachtung des Überholverbots
– 85 x Verstöße im ruhenden Verkehr (Parkverstöße)
– 41 x sonstige Buß- und Verwarngeld bewährte Verstöße

Fahrradfahrende

– 9 x Missachtung Rotlicht
– 4 x verbotswidrige Handynutzung

Darüber hinaus stellten die Polizeikräfte 31 Mängelmeldungen – zum Beispiel wegen technischer Mängel oder nicht mitgeführter Dokumente – aus, untersagten 14 Kraftfahrzeugführenden die Weiterfahrt und ordneten vier Abschleppaufträge an. Ferner führten die Beamtinnen und Beamten im Umfeld einer Schule und einer Kita im Bindfeldweg diverse Präventionsgespräche zum Thema Kinderrückhaltesysteme.

Während der Kontrollen ergab sich folgende Besonderheit:

Bei der Überprüfung eines 33-jährigen Fahrers eines VW-Polo ergaben sich Hinweise, dass dieser unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Nachdem dieser einen Drogenvortest abgelehnt hatte, ordneten die Einsatzkräfte eine Blutprobenentnahme an und untersagten die Weiterfahrt. Ferner stellten sie fest, dass die Duldung des Algeriers abgelaufen war und leiteten daraufhin ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes ein. Auch gegen den Beifahrer des Mannes, einen 33-jährigen Palästinenser, leiteten sie ein Strafverfahren ein, nachdem dieser sich mit einem mutmaßlich gefälschten belgischen Ausweis ausgewiesen hatte und sich ebenfalls illegal in Deutschland aufhält.

b) Unter der Leitung der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) führten Polizistinnen und Polizisten der Fahrradstaffel (VD 2) gemeinsam mit Einsatzkräften der Dienstgruppe Schwerlast (VD 4) sowie der Polizeikommissariate (PK 23, PK 24, PK 26 und PK 27) in Bahrenfeld eine Geschwindigkeitskontrolle bei abbiegenden Kraftfahrzeugen (über 3,5t) durch. Die 24 Einsatzkräfte überprüften insgesamt 48 Fahrzeuge und 50 Personen und hatten unter anderem folgende Feststellungen:

Kraftfahrzeugführende

– 23 x Geschwindigkeitsverstöße beim Abbiegen (schneller als Schrittgeschwindigkeit /
7 km/h – der Spitzenwert eines abbiegenden Lkw lag bei 22 km/h. Dem Lkw-Fahrer
erwartet ein Bußgeld in Höhe von 70 EUR sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in
Flensburg
– 7 x Missachtung Haltgebot an roter Ampel mit grünem Pfeil
– 2 x Überladung eines Lkw

Radfahrende

– 2 x Missachtung rote Ampeln
– 8 x Befahren der falschen Radwegseite „Geisterradler“

Die Polizei Hamburg wird auch zukünftig Verkehrskontrollen durchführen.

Schl.

Rückfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg
Patrick Schlüse
Telefon: 040 4286-56215
E-Mail: [email protected]
www.polizei.hamburg

Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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