6.8 C
Hamburg
Montag, 22. April 2024

POL-LG: ++ Seniorin händigt angebliche Kaution in Höhe von mehreren zehntausend Euro an Haustür aus ++ „Achtung, Achtung, Achtung! -> Schockanrufe & falsche Polizeibeamte!“ ++ die Prävention wirkt, aber …

Top Neuigkeiten

Lüneburg (ots) –

Seniorin händigt angebliche Kaution in Höhe von mehreren zehntausend Euro an Haustür aus ++ „Achtung, Achtung, Achtung! -> Schockanrufe & falsche Polizeibeamte!“ ++

Lüneburg – NordOstNiedersachsen

„Das die seit Monaten laufende Präventionskampagne „Schockanrufe, Enkeltrick, Falsche Polizeibeamte, WhatsApp-Betrug & Co“ bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt, zeigen uns auch die gestrigen Rückmeldungen.“ Mehr als 40 betroffene Bürgerinnen und Bürger wandten sich gestern an die Polizei und berichteten von sog. Schockanrufen.

In einem Fall war eine Seniorin aus Lüneburg jedoch auf die Masche reingefallen und übergab in den frühen Nachmittagsstunden des 26.01.23 noch an ihrer Haustür einer Täterin eine angebliche Kaution in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Die über 80-Jährige hatte am Mittag einen Anruf erhalten, dass ihr Ehemann gerade einen Verkehrsunfall verursacht und eine junge Frau totgefahren habe. Eine ca. 30 Jahre alte Frau holte die angebliche Kaution an der Haustür der Seniorin ab.

Auch die anderen Angerufenen berichteten von einer ähnlichen Masche:
Die Betrüger hatten im Rahmen eines „Schockanrufs“ mitgeteilt, dass eine Angehörige einen Verkehrsunfall mit einem verletzten Kind verursacht hätte. Im Hintergrund war dann auch der weinende angebliche Angehörige zu hören. Dazu meldete sich teilweise parallel/etwas später die angebliche Polizei bzw. ein Rechtsanwalt. Diese forderten einen hohen Bargeldbetrag für eine Kaution für den Angehörigen.

Seit Wochen und Monaten warnt die Polizei in der Region und versucht mit verschiedenen Kampagnen nicht nur ältere Menschen in Bezug auf „Schockanrufe, Enkeltrick, Falsche Polizeibeamte, WhatsApp-Betrug & Co“ zu sensibilisieren (siehe u.a. auch Pressemitteilungen v. 08.12.22 und 09.01.23).

Hintergrund:

Parallel weist die Polizei auch nochmals auf die aktuelle Plakat- und Messenger-Kampagne in der Region Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen hin: „Weiterleiten, teilen und darüber sprechen! -> Machen Sie mit!“ – Polizei geht neue Wege und startet Präventionskampagne über Messenger-Dienste ++ gemeinsam gegen „Schockanrufe, Enkeltrick, Falscher Polizeibeamter, WhatsApp-Betrug & Co“ ++ kurze Hinweise und Aufklärung ++

In der Präventionsarbeit informiert die Polizei seit Jahren über verschiedenste Kommunikationsebenen und -plattformen adressatengerecht die Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden verschiedene Netzwerkpartner gewählt und neben den klassischen Methoden auch immer wieder neue und innovative Plattformen genutzt. Dabei waren nicht nur die Plakat- und Flyer-Kampagnen, sondern auch die designten Kampagnen-Busse oder die persönlichen Seniorenbriefe/ -pakete für alle mehr als 20.000 Lüneburgerinnen und Lüneburger über 70 Jahre, bereits ein voller Erfolg.

Auf Basis der Plakataktion „Nicht mit mir!“ startet die Polizei nun mit kurzen bebilderten Warnhinweisen und Infos für Messenger-Dienste und -Gruppen zu den Themen „WhatsApp-Betrug, Enkeltrick, Schockanrufe und Falsche Polizeibeamte“.

60 Millionen Deutsche nutzen fast täglich WhatsApp oder andere Messenger-Dienste. Egal ob es die Gruppe des Kegelclubs, der Fußballmannschaft, der Schulklasse des Kindes oder auch der Familie ist. Kurznachrichten, lustige Bilder aber eben auch wichtige Warnhinweise gehen immer.

„Weiterleiten, teilen und darüber sprechen! – Mitmachen!“

Mit der Aufforderung „Weiterleiten, teilen und darüber sprechen!“ möchte die Polizei auch flankierend zu den klassischen und sozialen Medien zu weiteren Zielgruppen vordringen und damit die Präventionskampagne zum Seniorenbetrug verstärken.

Jeder hat so die Möglichkeit in seinem Bereich und in seinen Messenger-Gruppen auf die Maschen der Betrüger hinzuweisen. Gerade für den familiären Bereich gilt: „Es ist Ihr Erbe, welches an die falschen Hände gerät!“

Die Verhaltenshinweise hat die Polizei für die Kampagne bewusst komprimiert und auf den Punkt gebracht:

– Misstrauisch sein – Kontaktaufnahme hinterfragen – kein Geld
überweisen – keine Wertsachen übergeben – Polizei verständigen

Für weitergehende und allumfassenden Information wird parallel auf die Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention von Bund und Ländern www.polizei-beratung.de auch mit einem QR-Code verwiesen.

Nicht nur für die ältere Generation gibt es in Zusammenarbeit mit LünePlatt auch Hinweise auf plattdeutsch.

Die verschiedenen bebilderten Warnhinweise zum Weiterleiten befinden sich als download auf den Socialmedia-Präsenzen der Polizei Lüneburg #polizeilg (facebook, twitter und Instagram), unter www.presseportal.de/blaulicht/nr/59488 (Polizei Lüneburg) oder auch auf der Internetseite der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-D./Uelzen www.pd-lg.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_lueneburg_luechow_dannenberg_uelzen/

oder über eine Suche im Internet -> Suchwort: „Polizeiinspektion Lüneburg“

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131/8306-2324 o. Mobil 01520 9348855
E-Mail: [email protected]
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/lueneburg/

Original-Content von: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

- Advertisement -
- Advertisement -

Neueste Artikel