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Sonntag, 3. März 2024

Schauspieler Dimitrij Schaad spricht sich für die Abschaffung des Migrationsbegriffs aus

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Hamburg (ots) –

Die Brüder Dimitrij und Alex Schaad sprechen im Interview in der neuen Ausgabe von ZEIT Campus (ab morgen im Handel) über das gemeinsame Arbeiten in der Filmbranche und über das Ankommen und Leben in Deutschland als Spätaussiedler der ehemaligen Sowjetunion. Dabei spricht sich Schauspieler Dimitrij Schaad, bekannt aus der Netflix-Serie „Kleo“ und als Marc-Uwe Kling in der Verfilmung der „Känguru-Chroniken“, für die Abschaffung des Migrationsbegriffs aus: „Es hat ja mittlerweile jede vierte Person einen Migrationshintergrund. Auch wieder so ein Scheißbegriff, mit dem wir aufhören sollten.“ Denn: „Er teilt in ein Wir und in ein Die. Das entspricht nicht mehr der Realität.“

Über das gemeinsame Filmemachen mit seinem Bruder sagt Alex: „Es ist toll, jemanden wie Dimi an meiner Seite zu haben, in einer Branche, die so egozerfressen ist, dass du nur wenigen Leuten vertrauen kannst.“ Natürlich sei es manchmal auch anstrengend: „Das ist so wie in jeder Beziehung. Nach dem Dreh unseres Debüts waren wir sehr erschlagen voneinander.“ Dimitrij erklärt: „Einen Film zu machen ist wahnsinnig nervenaufreibend. Du kriegst immer wieder auf die Fresse, bekommst Förderungen nicht, musst optimistisch bleiben, wenn Schauspieler:innen in letzter Minute doch wieder abspringen.“ Trotz mancher Uneinigkeiten schätze er die Arbeit mit seinem Bruder sehr: „Ich kenne dich seit deiner Geburt, ich liebe dich, und du nervst mich manchmal. Da laufen alle Gefühlsebenen gleichzeitig ab. Aber ich werde nie wieder einen Menschen haben, den ich so gut kenne wie dich. Ich werde mit dir im Altenheim landen.“

Der neue gemeinsame Film der Brüder „Aus meiner Haut“ läuft jetzt in den Kinos.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins ZEIT Campus (Ausgabe 2/2023) ist ab 7. Februar im Handel und auch hier (https://shop.zeit.de/zeit-campus/) erhältlich.

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Quelle: ots

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