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Mittwoch, 22. Mai 2024

Weltflüchtlingstag: Für mehr Akzeptanz und Integration

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Hofheim-Wallau (ots) –

– #TakingBackTheNarrative: IKEA setzt sich weltweit für eine größere Akzeptanz und Integration von geflüchteten Menschen ein
– IKEA Deutschland stärkt Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt
– Gemeinsam mit PRO ASYL: IKEA macht sich stark für #RechtAufZukunft und faire Bleiberechtsperspektiven

Die Ingka Gruppe, das größte Einzelhandelsunternehmen von IKEA, startet zum Weltflüchtlingstag die Kampagne „Taking Back the Narrative“, die zu einer größeren Akzeptanz und Integration von Geflüchteten beitragen möchte. Für IKEA Deutschland spricht Daud, ein geflüchteter Kollege, in einem Kurzvideo (https://www.youtube.com/watch?v=qZ6b7e4bqmM) mit dem Titel „München ist mein Zuhause“ darüber, wie er sich in Deutschland fühlt, ob er seine Heimat vermisst und was Glück für ihn bedeutet. „Das Bild, das in den Medien und in der Gesellschaft von Menschen mit Fluchthintergrund gezeichnet wird, ist oft negativ und entmenschlichend. Wir möchten dazu beitragen, das zu ändern“, sagt Nicole Peper, People & Culture Managerin IKEA Deutschland.

Weltweit über 108 Millionen Menschen auf der Flucht

Laut UNHCR ist die Zahl der gewaltsam vertriebenen Menschen weltweit dramatisch auf über 108 Millionen gestiegen, und die Zahl wird weiter steigen. „Es war noch nie so wichtig wie heute, geflüchteten Menschen eine Stimme zu geben und Türen zu Arbeitsplätzen zu öffnen. Als humanistisches Unternehmen und Einzelhändler sehen wir uns in der Verantwortung, ihnen zur Seite zu stehen“, so Nicole Peper.

Bei IKEA Deutschland arbeiten aktuell Menschen aus über 120 Nationen, viele von ihnen bringen Fluchterfahrungen mit. „Wir engagieren uns seit 2016 gezielt für die Integration von geflüchteten Menschen und möchten dabei langfristige Perspektiven schaffen“, erklärt Nicole Peper. Seit 2019 gibt es – als Teil der globalen Initiative „Skills for Employment“ – das Projekt „Perspektiven stärken“. Es soll Geflüchteten den Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern – mittels Sprachkursen, Praktika, Ausbildung und Festeinstellung. Über 200 Menschen mit Fluchthintergrund konnten diese Angebote bislang wahrnehmen, darunter auch zehn junge Menschen, die jetzt eine Ausbildung bei IKEA machen.

Geflüchtete Frauen mit wenig Erfahrung auf dem Arbeitsmarkt

Ein Fokus liegt dabei auf der Integration von geflüchteten Frauen. So haben 80 Frauen die Möglichkeit, an einem Frauenförderungsprogramm gemeinsam mit socialbee teilzunehmen. Viele von ihnen konnten bisher wenige bis keine Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt sammeln. Unabhängig vom Geschlecht können alle geflüchteten Mitarbeiter*innen an einem internen Buddy-Programm mit rund 50 Buddys deutschlandweit teilnehmen. Das Ziel: Unterstützung und Coaching für einen guten Start bei IKEA.

Über ein internes Buddy-System mit rund 50 Buddys werden die geflüchteten Kolleg*innen unterstützt und für einen guten Start bei IKEA gecoacht. „Wir sind zudem regelmäßig in Gesprächen mit der Agentur für Arbeit und anderen Partnern, um gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten, damit noch mehr geflüchtete Menschen auf eine Zukunft innerhalb und außerhalb von IKEA bauen können“, ergänzt Nicole Peper.

#RechtAufZukunft für eine einwanderungsfreundliche Gesetzesreform

Um Zukunft geht es auch bei der Kampagne #RechtAufZukunft (https://aktion.proasyl.de/bleiberecht/) von PRO ASYL, die IKEA unterstützt. „Damit begrüßen wir als Unternehmen das Vorhaben der Bundesregierung, mit dem Chancen-Aufenthaltsrecht neue Perspektiven für hunderttausend Menschen zu schaffen“, sagt Nicole Peper. Dies unterstützt nicht nur die gesellschaftliche Integration und Teilhabe geflüchteter Menschen, sondern ist auch aus volkswirtschaftlicher Sicht wichtig. „Denn nur mit einer Gesetzesreform, die bürokratische Hürden abbaut und Menschen echte Zukunftsperspektiven bietet, kann es dem Einzelhandel und der gesamten Wirtschaft langfristig gelingen, dem Fachkräftemangel zu begegnen und Deutschland als modernes Einwanderungsland zu etablieren.“

Über den Ingka Konzern

Der Ingka Konzern (Ingka Holding B.V. und ihre kontrollierten Einheiten) ist einer von 11 unterschiedlichen Konzernen, der IKEA Verkaufskanäle unter dem Franchise-Abkommen mit Inter IKEA Systems B.V. besitzt. Der Ingka Konzern besteht aus drei Geschäftsbereichen: IKEA Retail, Ingka Investments und Ingka Centres. Er ist der weltweit größte Einrichtungseinzelhändler und betreibt 371 Einrichtungshäuser in 31 Ländern. Im Geschäftsjahr 2022 besuchten insgesamt 680 Millionen Menschen die IKEA Einrichtungshäuser und 3,8 Milliarden Menschen informierten sich auf unserer Website www.IKEA.com. Der Ingka Konzern betreibt Geschäfte mit der Vision, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen, indem er formschöne, funktionsgerechte und qualitativ hochwertige Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbietet, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.

Über IKEA Deutschland

Seit 1974 ist IKEA in Deutschland vertreten, aktuell betreiben wir IKEA Einrichtungshäuser an 54 Standorten sowie drei IKEA Planning Studios. In Deutschland beschäftigen wir rund 19.270 Mitarbeitende und gemeinsam arbeiten wir an der Umsetzung der IKEA Vision: „Den vielen Menschen einen besseren Alltag schaffen.“

Pressekontakt:
Ansprechpartnerinnen für die Presse:Simone Settergren
Corporate Communications
E-Mail: [email protected] Alpmann
Corporate Communications
E-Mail: [email protected] Deutschland GmbH & Co. KG
Am Wandersmann 2-4
65719 Hofheim-Wallau
Original-Content von: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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