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Mittwoch, 22. Mai 2024

Whistleblower-Gesetz: Externe Meldestelle schützt Unternehmen vor Missbrauch

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Hamburg (ots) –

Private und öffentliche Unternehmen nutzen Legal-Tech-Experten von eagle lsp

Deutlich verspätet setzt nun auch Deutschland als einer der letzten Mitgliedsstaaten die Whistleblower-Richtlinie der EU um. Am 12. Mai will die Ampel-Koalition mit der Union ihren im Vermittlungsausschuss abgestimmten Gesetzeskompromiss im Bundesrat verabschieden. Das Hinweisgeberschutzgesetz schützt Beschäftigte, die aus ihrem Betrieb Fehlverhalten wie Korruption, Betrug, Datenschutzverstöße und herabwürdigendes Verhalten von Vorgesetzten melden, vor Repressalien. Das Hamburger Legal-Tech-Startup eagle lsp bietet Firmen gleich welcher Größe die verpflichtende Meldestelle für Hinweisgeber als einfache und günstige externe Lösung an.

Dr. Nikolaus Föbus, Gründer und Geschäftsführer von eagle, sieht den Whistleblower-Schutz positiv, versteht aber auch Bedenken: „Die verpflichtende Meldestelle sollte als internes Frühwarnsystem für Missstände genutzt werden. Probleme können frühzeitig erkannt und gelöst werden. Das kann vor existenziell bedrohlichen Imageschäden schützen. Die Sorge vor Missbrauch ist nachvollziehbar, nach unseren bisherigen Erfahrungen mit namhaften Kunden aber unbegründet. Eine professionelle, ausgelagerte Meldestelle bietet bestmöglichen Schutz – dem Mitarbeiter ebenso wie seinem Arbeitgeber.“

Gute Erfahrungen mit Meldestelen für private und öffentliche Unternehmen

Bei eagle kümmern sich bereits mehr als 100 Mitarbeitende um namhafte Kunden wie Sharp, Stadtwerke Mühlheim, Gesundheitswelt Chiemgau, Schäfer Werke, TWE Group sowie ein Universitätsklinikum und eine große Handelskette mit Standorten im gesamten Bundesgebiet.

eagle-Gründer Föbus rät zur rechtssicheren und vollständigen Auslagerung der Whistleblower-Meldestelle als Alternative zum Selbstbetrieb – von der Einrichtung über die rechtliche Prüfung bis hin zur Unterstützung bei möglichen internen Untersuchungen. „Die vollständige Übernahme der Meldestelle durch externe Dienstleister wie eagle sorgt für eine rechtssichere Bearbeitung von Meldungen und schont die Ressourcen fürs Kerngeschäft.“

Wer keine Meldestelle einrichtet, riskiert Geldstrafen

Nach der heutigen Zustimmung des Bundestags soll der Bundesrat das Gesetz morgen auf den Weg bringen. Dieser ist alternativlos, da Deutschland zur Umsetzung der EU-Richtlinie verpflichtet ist. Und die Zeit drängt: Die Europäische Kommission hat die Bundesregierung wegen versäumter Fristen bereits mit Strafgeldern in Millionenhöhe belegt.

Experte Föbus: „Wir gehen davon aus, dass der Bundesrat nun zustimmt und das Gesetz Mitte Juni in die Umsetzung geht. Für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden ist die Einrichtung einer Meldestelle dann wohl sofort verpflichtend.“

Kleinere Firmen ab 50 Mitarbeitenden müssen eine rechtssichere Meldestelle bis Jahresende einrichten. Bei Verstößen oder Missachtung drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro sowie Schadenersatzklagen durch benachteiligte Personen.

„Viele Unternehmen fürchten aufwändige Bürokratie“

Kritik, kleine und mittelständische Firmen würden durch das neue Gesetz zusätzlich belastet, kennt auch Nikolaus Föbus aus Gesprächen mit Unternehmern: „Es fehlen personelle Ressourcen und Expertise. Zudem fürchten viele aufwändige Bürokratie und die umständliche Implementierung eines weiteren technischen Systems.“

eagle lsp kombiniert IT-Lösung mit juristischer Expertise

Das Hamburger Legal-Tech-StartUp eagle lsp bietet eine günstige, transparente und rechtssichere Umsetzung der neuen Anforderungen:

– Die Einrichtung der Whistleblower-Meldestelle für die geschützte Annahme von Hinweisen, auf freiwilliger Basis auch von anonymen Tippgebern.
– eagle lsp kombiniert die IT-Lösung mit der Expertise spezialisierter Juristinnen und Juristen: Das Team aus Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten prüft jeden eingehenden Hinweis nach dem 4-Augen-Prinzip.
– Bei relevanten Eingängen erhält das betroffene Unternehmen eine fundierte Zusammenfassung.
– eagle lsp unterstützt auf Wunsch interne Untersuchungen und vermittelt spezialisierte Rechtsanwälte.

Rechtsanwältin Jana Hill ist Spezialistin im eagle-Team: „Anders als bei reinen Software-Lösungen wird bei uns jede relevante Meldung juristisch überprüft und eingeordnet.“

Rechtssichere Lösung zum Festpreis – unabhängig vom Aufwand

eagle-Chef Föbus: „Wir bieten keine Software, mit der die Kunden selbst klarkommen müssen, sondern gewährleisten IT plus juristische Expertise. Wir arbeiten mit der Expertise einer spezialisierten Kanzlei – aber zu einem günstigen und transparenten Fixpreis, der sich allein nach der Anzahl der Mitarbeitenden und nicht nach teuren Stundensätzen richtet.“

Über eagle

eagle lsp wurde 2019 von Dr. Malte Schafstedde und Dr. Nikolaus Föbus gegründet und ist der größte Legal Service Provider in Deutschland. eagle hat sich zum Ziel gesetzt, juristische Expertise durch den Einsatz maßgeschneiderter, technologiebasierter und end-to-end optimierter Prozesse kombiniert mit einem einzigartigen Team aus Juristen, ParaLegals, Tech-Experten und Data-Minern zu skalieren. Wann immer es um große Mengen an Verfahren, Daten und Dokumenten geht, die juristisch erfasst werden wollen, will eagle als innovativer Partner seinen Mandanten zur Seite stehen. Damit leistet eagle einen signifikanten Beitrag zur Kosteneffizienz bei unverminderter Qualität, macht die Daten- und Dokumentenflut beherrschbar und hilft seinen Partnern, die Balance zur juristischen Gegenseite wiederherzustellen.

Pressekontakt:
eagle lsp GmbH
Lena Kamphaus
M: +49 151 5259 2672
E: [email protected]
www.eagle-lsp.de
Original-Content von: eagle lsp GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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